50zig Jahre Ranzenriege
und immer noch dynamisch und fit und nicht mehr wegzudenken aus dem Vereinsleben des Turnvereins 1880 Vöhrenbach e.V.
Anlass genug dieses Ereignis gebührend mit einem zweitägigen Ausflug nach Cannobio am Lago Maggiore zu feiern.
Unser Festteam mit Exboss Manfred, Boss Werner, Italienexperte Doc Hannes machten sich schon im Herbst vor einem Jahr auf, um alles zu erkunden und akribisch zu planen. Dass unsere Kasse nicht total platt gemacht wurde war Kassierer Günter zuständig. So startete am 1.Oktober pünktlich um 6:00 der Bus mit uns Ranzenbrüdern nebst Anhang in Richtung Süden. Weit kamen wir nicht, erster Stopp Zollhaus/Blumberg zum frische Butterbrezeln fassen, um sie dann auf dem Rastplatz Fohrenberg bei Winterthur   zusammen mit Kaffee, Tee (den fleißige Feen schon vor dem Aufstehen gemacht haben) und Kuchen als erstes oder zweites Frühstück zu genießen.
Weiter ging die Reise durch das Rheintal nach Thusis, wo wir völlig überflüssiger Weise  in eine Zollkontrolle gerieten, und durch die
wild romantische Via Mala und den St. Bernhard-Tunnel nach Bella Italia. Und dann passierte etwas unglaubliches die Straße nach Verbania zum Kloster “Eremo di Santa Caterina del Sasso” ist über Winter eingegangen, so dass der Bus nicht durchkam. Nach einer gekonnten Rückwärtsfahrt bescherte uns dieses Missgeschick am Hafen von Luino eine gemütliche Kaffeepause und mir ein leckeres Eis. Mit dem Schiff überquerten wir den Lago Maggiore (etwas wärmer und sonniger hätte es schon sein können) und erreichten planmäßig Cannobio.
Auch hier erkennt unser Boss wo es lang geht.
Einschecken im Ristorante “Il Portico” und erster Blick auf den festlich geschmückten Saal. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsern Doc Hannes und Christine welche den wunderbaren Tischschmuck gespendet haben.
Noch blieb genügend Zeit um die Füße hoch zu legen, oder die vielen Gassen von Cannobio zu erkunden. Und dann begann das Grande Festa
Es ist fast nicht in Worte zu fassen was uns im Festsaal für herrliche Köstlichkeiten erwarteten. Man musste sich schon sehr zurückhalten, dass man nicht schon “babsatt” war, bevor man am Tisch Platz genommen hatte. Die feinen Weine die dazu kredenzt wurden, waren alles zusammen einfach ein Gedicht!!
Boss Werner der V. erinnerte in seiner Begrüßungsrede an den 11.Oktober 1966, als sich ein rundes 1/2 Dutzend noch junge Männer, die alle fit für den nächsten Winter sein wollten, zum ersten Training unter Leitung von Lehrer Dieter Eberhard Maier in der alten Festhalle trafen.
Die ersten Recken waren Schwörer Manfred, Wiedel Lothar, Die Blessing Brüder Alois und Ernst unser erster RaRi Boss Herbert Kern, Beutel Alois und der mit 33 Jahren, für die Anderen noch zu junge Josef Kammermeier. Ein Glück dass er sich nicht wegschicken lies, denn sonst könnten wir ihn heute nicht als Gründungsmitglied hier besonders begrüßen. Einen großen Anteil am Gelingen und raschen Anstieg der Mitglieder hatten die Trainer, die es verstanden über all die Jahre das Training am Dienstagabend interessant und kurzweilig zu gestalten. Boss Werner bedanke sich bei allen angefangen bei Dieter Eberhard Maier, Matt Fritz, Kleiser Willi, der uns 35 Jahre! (macht zusammen rund 1400 Übungsabende!!!) durch die Halle jagte. Es folgten Siegfried Sauter, Anton Stifter und aktuell Rudi Blessing, Manfred King und Torsten Schilling die im Wechsel das Training gestalten. Von allen Ranzenbrüder ein herzliches Dankeschön!
Direkt aus dem Training kam ein Turner und erzählte dem staunenden Publikum, wie es im Training der sagenumwobenen Ranzenriege zugeht.
Für unsere Frauen und der Klosterwirtin Marika sangen wir mit Inbrunst zunächst unser Lied “Ein Mädchen vom Lande…” und dann den extra für diesen Abend komponierten “RaRi-50zig-Jahre-Wochenend-Song”. Begleitet wurden wir von Gerd an der Gitarre und Rudi und Werner. Um die Wichtigkeit dieses Festes zu unterstreichen ist extra aus Rom “Monsignore Il Portico” angereist, um unseren Ehren Ranzen Boss Josef als Gründungsmitglied zu ehren. In Versen trug er den Lebenslauf und den einzigartigen Aufstieg von Josef im Turnverein vor und bedankte sich bei ihm auf das Herzlichste.
Monsignore bedankte sich auch beim Chef-Organisator und Ehren Ranzen Boss Manfred und lud ihn zu Exerzitien nach Rom oder nach Bad Dürrheim zum  Brunch ins Hotel Waldeck ein. Jeder der unseren “Mampfred” kennt war klar, dass er die Einladung zum Essen  dankend an nahm. Als Erinnerung an diesen schönen Abend verteilte Monsignore an alle Ranzenbrüder eine goldene RR “Ansteckklemmerle”.
Und nun spielten die  beiden Musikstudenten zum Tanz auf.
Auch dieser schöne Abend ging einmal zu Ende und wir zogen uns in unsere Zimmer zurück (früher oder später) um wieder fit für den nächsten Tag zu sein.
Manche staunten nicht schlecht als am nächsten Morgen  sich die Via Francesco Magistris vor ihren Fenstern in einen Jahrmarkt verwandelt hatte.
Nach dem ausgiebigen Frühstück blieb noch genügend Zeit um über den riesigen Markt zu schlendern, das eine oder andere Teilchen zu kaufen, oder genüsslich  dem bunten Treiben zu zuschauen.
Schweren Herzens mussten wir uns aufmachen um die Heimreise anzutreten, nicht jedoch bevor sich alle vor dem Hotel trafen um sich auf einem Gruppenbild zu ewigen.
“Vollshopping…”
mag gar nit na guggä…
…aber isch wol eher si Problem
Die Ranzenriege im Jubiläumsjahr 2016
Die Heimreise führte uns zurück durch den St. Bernhard-Tunnel in den kleinen Ort Zillis der bekannt ist durch die Kirche St. Martin mit der einmaligen Deckenbemalung bestehend aus 159 Segmenten die jedes mit einem anderen Motiv bemalt wurde.
Bei der letzten Rast in St. Margarethen stellten wir erstaunt fest,  über welch große Schätze unsere Bordküche, nach der langen Reise, noch verfügte. Respekt und Danke den Organisatoren!
Gut gestärkt überstanden wir auch noch die vorletzte Etappe bis ins Café Hildebrand im “Zollhisle bi Villingä”. Dort besuchte uns unser Ehrenranzen Boss und Gründungsmitglied Herbert. Da nun alle Ranzenriege Bosse zusammen waren gab es das obligatorische Boss-Schnäpsle gespendet von Ehrenranzen Boss Herbert.
Gesund und glücklich (um mindestens wenn nicht noch mehr schwerer!) überstanden wir die letzte Etappe (ohne weiteren Aufenthalt) nach Vöhrenbach.
Super! Toll! Super! Toll! Super! Toll! Super! Toll! Super! Toll! Super! Toll!…
für die Riege Norbert
Bilder Horst 1
Bilder Norbert 1
Bilder Norbert 2
Bilder Horst 2
Bilder Norbert 3
Bilder Horst 3
RaRi 50 Lied
Laudatio Josef
Begrüßung 1
Begrüßung 2
Trainingsabend